Veröffentlichung
Relyens Risikoatlas Gesundheitswesen Europa – 2026
Relyens veröffentlicht seinen ersten Zukunftsbericht, der sich mit den Risiken und Chancen befasst, denen europäische Gesundheitseinrichtungen bis zum Jahr 2035 gegenüberstehen werden.

Eine aufschlussreiche wissenschaftliche Perspektive auf die Schwachstellen der europäischen Gesundheitssysteme
Der Risiko-Atlas basiert auf einer Umfrage, die gemeinsam mit Ipsos unter 1.000 Managern und Fachkräften im Gesundheitswesen in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien durchgeführt wurde, sowie auf einer eingehenden Aufarbeitung durch unseren Wissenschaftlichen Beirat. Das Ergebnis ist eine aufschlussreiche Perspektive auf die Schwachstellen der europäischen Gesundheitssysteme durch die Kartierung von 25 Hauptrisiken.
Besseres Verständnis,
effektiver handeln
Dieser Bericht stellt nicht nur Fakten dar, sondern ist ein Aufruf zum Handeln. Er zeigt, dass Resilienz nicht per Dekret erzeugt werden kann, sondern durch mutige Entscheidungen in der Unternehmensführung entsteht. Fachkräfte im Gesundheitswesen sind bereit, ihre Organisationen zu transformieren. Unsere Aufgabe als Versicherer und Risikomanager ist es, sie dabei zu unterstützen.
Ein neuer Schritt in unserem Engagement
für Gesundheitseinrichtungen und Fachkräfte

« Lange Zeit beschränkte sich das Risikomanagement darauf, jede Krise als isoliertes Ereignis zu betrachten. Heute ist die Realität jedoch komplexer: Unterschiedliche Risiken stehen im Zusammenhang. Der Mangel an medizinischem Fachpersonal kann zur Erhöhung von Behandlungsfehlern führen, die alternde Bevölkerung treibt die Kosten in die Höhe, wirtschaftliche Zwänge behindern die Umsetzung von Innovationen… Diese wechselseitige Beeinträchtigung verschärft die Auswirkung von Risiken und das System muss mehr abfedern, um nicht ins Wanken zu geraten.»
Dominique Godet
CEO von Relyens
Mehr entdecken
Das Ausmaß der Herausforderungen, die Auswirkungen auf die Menschen, gemeinsame Schwachstellen, aber auch Wege zur Resilienz und Zukunftsvisionen für das Jahr 2035: All das findet sich im Bericht.
- Präsentation
Die Arbeitsmethode, das Risikobewertungsraster und
der Wissenschaftliche Beirat - Polykrise und die Notwendigkeit der Antizipation
Welches Ausmaß haben die Herausforderungen? - Die Patientensicherheit steht auf dem Spiel
Welche Folgen hat dies für den Menschen? - Europäische Gemeinsamkeiten, nationale Realitäten
Was sind die gemeinsamen Schwachstellen und
spezifischen Merkmale?
- Auslösende Risiken und Dominoeffekt
Wie verstärken sich Risiken gegenseitig? - Antizipieren von Risiken für die Gesundheitswirtschaften
Was sind die wichtigsten Wege zur Resilienz? - Welche Realität werden wir im Jahr 2035 sehen?
Von Klarheit hin zur Kühnheit: den Mut haben, sich das Morgen vorzustellen
Kennzahl
25
Hauptrisiken
wurden für einen Zeitraum
von 5 Jahren identifiziert
80%
der als besonders folgenreich
eingestuften Risiken
werden als unzureichend antizipiert betrachtet
93%
der Befragten
gehen davon aus, dass sich die Situation im Gesundheitssystem in den nächsten 5 bis 10 Jahren verschlechtern wird
72%
der Fachkräfte im Gesundheitswesen
sind der Ansicht, dass der Personalmangel die Sicherheit der Patientenversorgung unmittelbar gefährdet
Die wichtigsten Erkenntnisse
Rasch zunehmende, eng miteinander verknüpfte Risiken
Die europäischen Gesundheitssysteme stehen vor einer Reihe von Krisen, die ihre Fähigkeit, ihren Kernauftrag zu erfüllen – eine nachhaltige, gerechte und sichere Versorgung zu gewährleisten –, untergraben. Dieser vielschichtige Druck erfordert einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Risiken. Der Bericht beleuchtet diese Zusammenhänge der Krisen.
Identifizierung von Kipppunkten zur Antizipation systemischer Krisen
Über die identifizierten Schwachstellen hinaus hebt die Analyse die Existenz kritischer Knotenpunkte in der Architektur von Gesundheitssystemen hervor: Kipppunkte, deren Überschreitung zu Ketten von Risiken führen kann, die schwer zu kontrollieren sind.
Drei zentrale Handlungsfelder, die jetzt aktiviert werden müssen, um die Resilienz zu stärken
Die Studie beschränkt sich nicht auf die bloße Darstellung von Fakten: Sie identifiziert praktische und wirkungsvolle Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz von Gesundheitseinrichtungen. Der Bericht schlägt drei strategische Schwerpunkte vor; entdecken Sie sie im Bericht!
Ein aufschlussreicher Bericht, der aus einem wissenschaftlichen
und praxisorientierten Ansatz hervorgegangen ist
Dieses von Relyens initiierte Projekt wurde von unserem Wissenschaftlichen Beirat, bestehend aus 5 Experten, die in den Bereichen Medizin, Gesundheitsökonomie, Versicherungsmathematik und Krankenhausmanagement international anerkannt sind, begleitet.
- Paolo Silvano (Italien – Frankreich), Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats, Mitglied des Verwaltungsrats von der UEHP, ständiger Teilnehmer im Verwaltungsrat
- Pr. David Bates (USA), Professor an der Abteilung für Gesundheitspolitik und –management und Leiter der Abteilung für Innere Medizin am Brigham and Women’s Hospital Harvard Medical School
- Alix Roumagnac (Frankreich), Präsident von Predict Services, einem Anbieter von Lösungen zur Vorhersage und zum Management riskanter Wetterphänomene
- Pr. Niek Klazinga (Niederlande), Professor Emeritus am Amsterdam UMC und Berater der OECD für das Programm für Qualität und Ergebnisse im Gesundheitswesen
- Pr. Marie Kratz (Frankreich), Professor an der ESSEC Business School und Direktor des CREAR – Forschungszentrums für Wirtschaftswissenschaften, Finanzen und Versicherungsmathematik im Bereich Risiko
